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IVF für lesbische Paare

Die sogenannte IVF-ROPA (Reception of Oocytes from the Partner), auch „IVF mit geteilter Mutterschaft“ genannt, ist eine Kinderwunschbehandlung speziell für lesbische Paare. Dabei spendet eine Partnerin die Eizellen, während die andere den Embryo austrägt. So sind beide Frauen körperlich an der Schwangerschaft beteiligt.

Gemeinsame biologische Beteiligung
Medizinische Überlegungen
Stärkung des Muttergefühls
Auf Grundlage der Ergebnisse der orientierenden Fertilitätsdiagnostik entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt, ob eine IVF-ROPA der beste nächste Schritt ist. Die IVF ist eine intensive Behandlungsmethode mit in der Regel guten Erfolgschancen.

Eine IVF-Behandlung umfasst die folgenden Schritte:
Aanmelden bij de receptie
Erstgespräch

Auf Grundlage der Ergebnisse der orientierenden Fertilitätsuntersuchung bei beiden Partnerinnen entscheidet ihr gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt, ob IVF-ROPA die passende Behandlungsmethode für euch ist. Im Erstgespräch sowie in den begleitenden Beratungsgesprächen werden außerdem die verschiedenen Optionen zur Wahl von Spendersamen mit euch besprochen.

Mehr Informationen zu rechtlichen Aspekten und Samenbanken.

 

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Stimulationsphase

Während der Stimulationsphase werden die Eierstöcke täglich mit Hormonen stimuliert, damit mehrere Eibläschen heranwachsen. Diese Phase dauert im Durchschnitt 10 bis 14 Tage und wird mit einer HCG-Injektion (Trigger-Medikation) abgeschlossen, um den Eisprung auszulösen. Das Heranreifen der Follikel wird dabei regelmäßig per Ultraschall kontrolliert.

Anwendung von FSH-Medikation

Mit Hormoninjektionen, die Sie sich täglich in die Bauchdecke verabreichen, werden die Eierstöcke angeregt, mehrere Follikel wachsen zu lassen. Die Dauer der Behandlung hängt vom Wachstum der Follikel ab. Mit regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen wird die Entwicklung kontrolliert. Sobald genügend Follikel groß genug sind, wird die Eizellentnahme geplant.

Anwendung von HCG-Medikation

Vor der geplanten Punktion wird eine HCG-Injektion verabreicht. Diese löst den Eisprung aus, sodass sich die Follikel lösen und während der Punktion leichter abgesaugt werden können.

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Punktionsphase

Während der Eizellentnahme (Follikelpunktion) werden die Eizellen mit einer feinen Nadel aus den Eibläschen entnommen. Dabei liegen Sie im gynäkologischen Behandlungsstuhl, und der Arzt führt über die Scheide eine dünne Nadel ein, um die Follikel anzustechen und die Eizellen abzusaugen. Diese werden anschließend in unser Labor gebracht, wo die Befruchtung erfolgt.

Nach der Punktion

Nach dem Eingriff ruhen Sie sich in unserem Ruheraum aus. Sie erfahren noch am selben Tag, wie viele Eizellen gewonnen wurden. Im Anschluss beginnt die austragende Partnerin, nach Rücksprache, mit der Einnahme von Progesteron, um die Gebärmutter optimal auf den Embryotransfer vorzubereiten.

Schmerzmedikation

Vor der Eizellentnahme können Sie nach Wunsch Schmerzmittel erhalten. Besprechen Sie dies bitte im Vorfeld mit dem Arzt.

[Mehr Informationen zum Ablauf einer Eizellentnahme]

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Spendersamen

Am Tag der Eizellentnahme wird das Sperma vorbereitet, je nach Situation auf unterschiedliche Weise:

  • Eigener Spender:
    Der eigene Spender gibt seine Samenprobe im Labor¹ ab. Diese wird dort speziell aufbereitet, sodass die gut beweglichen Spermien von den weniger beweglichen getrennt werden. Falls die Qualität des Spermas nicht ausreichend ist, kann eine ICSI-Behandlung durchgeführt werden. Für eine optimale Spermaqualität ist es wichtig, zwei Tage vor der Abgabe keinen Samenerguss zu haben, aber auch nicht zu lange damit zu warten, da dies die Qualität ebenfalls beeinträchtigen kann.
  • Samenspender aus Samenbanken:
    Wenn Spendersamen aus einer Samenbank verwendet wird, ist dieses Material bereits vor dem Einfrieren aufbereitet worden. Das Labor¹ taut das Material auf und bereitet es für die Behandlung vor.

Mehr Informationen zu rechtlichen Aspekten und Spenderbanken.

¹Die IVF/ROPA-Methode wird ausschließlich in der Nij Clinics Elsendorp angeboten.

IVF behandeling laboratorium
Befruchtungsphase

Im Labor¹ beginnen die IVF-Spezialisten mit der Befruchtung der Eizellen mit den Samenzellen des Wunschvaters oder eines Samenspenders. Zu jeder Eizelle werden etwa 100.000 bis 200.000 Samenzellen hinzugegeben. Die stärkste Samenzelle muss eigenständig in die Eizelle eindringen, damit es zu einer natürlichen Befruchtung kommt.

Befruchtungschancen

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle bei der Punktion gewonnenen Eizellen tatsächlich befruchtet werden. Auch wenn eine Samenzelle in die Eizelle eindringt, führt das nicht immer zu einer erfolgreichen Befruchtung. Im Durchschnitt werden etwa 70% der Eizellen befruchtet. Bei den übrigen 30% stoppt der Prozess so früh, dass man nicht von einer echten Befruchtung sprechen kann.

¹Die IVF/ROPA-Methode wird ausschließlich in der Nij Clinics Elsendorp angeboten.

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Entwicklung und Auswahl der Embryonen

Bereits nach einem Tag können unsere Embryologen feststellen, ob eine Befruchtung stattgefunden hat und ob sich ein Embryo entwickelt hat. Die Embryonen werden in Inkubatoren in speziellen Kulturschalen mit Nährmedium kultiviert. In der EmbryoScope werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO₂ und pH-Wert präzise reguliert, um die ideale Umgebung für das Wachstum der Embryonen zu schaffen.

EmbryoScope

Mit Hilfe der EmbryoScope können unsere Embryologen die Entwicklung der Embryonen durch Time-Lapse-Technologie beobachten, ohne den Inkubator zu öffnen oder die empfindlichen Umgebungsbedingungen zu stören. Alle 10 Minuten wird ein Bild aufgenommen. Mit spezieller Software analysieren die Embryologen die Zeitraffer-Aufnahmen und wählen so die besten Embryonen für den Transfer und/oder das Einfrieren aus.

Wir lassen die Embryonen 3 bis 5 Tage unter optimalen Bedingungen wachsen. Sobald sie ausreichend entwickelt und bereit für den Transfer sind, vereinbaren wir einen Termin für den Embryotransfer. Der am besten entwickelte Embryo wird in die Gebärmutter eingesetzt. Weitere Embryonen werden für eine zukünftige Rückübertragung in einem natürlichen Zyklus eingefroren.

Rietje fertiliteitsbehandeling
Embryotransfer

Beim Embryotransfer (ET) wird in der Regel ein Embryo in die Gebärmutter der vorgesehenen Mutter eingesetzt, um die Risiken so gering wie möglich zu halten. Bei Frauen über 38 Jahren oder nach drei erfolglosen IVF-Runden können in Ausnahmefällen auch zwei Embryonen übertragen werden. Eine Mehrlingsschwangerschaft bringt jedoch erhöhte medizinische Risiken mit sich, wie Frühgeburt oder Schwangerschaftskomplikationen.

Nach dem Transfer

Nach dem Transfer nistet sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut ein. Um die Gebärmutter darauf vorzubereiten, haben Sie nach der Punktion mit der Einnahme von Utrogestan begonnen. Ein gut aufgebautes und durchblutetes Endometrium schafft optimale Bedingungen für die Einnistung. Normalerweise spürt man diesen Vorgang nicht, allerdings kommt es bei etwa 20–30% der Frauen zu einer leichten Einnistungsblutung.

Etwa 14 Tage nach dem Embryotransfer können Sie einen Schwangerschaftstest durchführen.

Einfrieren von Embryonen

Übrig gebliebene Embryonen werden für eine spätere Übertragung in einem natürlichen Zyklus eingefroren.

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Abwarten

Etwa 14 Tage nach dem Embryotransfer führen Sie zu Hause mit Morgenurin einen Schwangerschaftstest durch. Spannend! Bitte teilen Sie uns das Ergebnis so schnell wie möglich mit.

Positiver Test: Schwanger
Herzlichen Glückwunsch! Bei einem positiven Test planen wir eine Ultraschalluntersuchung in der 7.–8. Schwangerschaftswoche. Diese kann bei uns oder bei Ihrer eigenen Hebamme/Frauenärztin stattfinden. Wenn wir im Ultraschall ein schlagendes Herz und eine gute Entwicklung des Embryos sehen, gilt die Behandlung als erfolgreich. Anschließend überweisen wir Sie an eine Hebamme oder Gynäkologin Ihrer Wahl für die weitere Schwangerschaftsbetreuung. In manchen Fällen ist eine direkte Begleitung durch eine Fachärztin für Gynäkologie erforderlich. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch über den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft und die Geburt informieren.

Negativer Test: nicht schwanger
Ein negativer Test, Ultraschall oder der Beginn der Menstruation ist natürlich enttäuschend. Gemeinsam mit der Ärztin besprechen Sie die nächsten Schritte. Wenn Ihre Menstruation einsetzt, melden Sie sich bitte am ersten Tag bei uns, um eine neue Behandlung zu starten. Bei Unsicherheit, ob es sich wirklich um eine Menstruation handelt, besprechen Sie dies bitte mit uns, insbesondere im Hinblick auf das Absetzen der Medikamente. Wenn noch eingefrorene Embryonen vorhanden sind, kann eine weitere Übertragung in einem natürlichen Zyklus geplant werden. Stehen keine Embryonen mehr zur Verfügung, kann eine neue IVF-Runde in Betracht gezogen werden.

  • 54,9%
    Chance auf eine klinische Schwangerschaft³
  • 39,2%
    Chance auf eine fortbestehende Schwangerschaft³
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Wartezeiten

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