Überstimulation

bei Fertilitätsbehandlungen

Verdacht auf drohendes OHSS

Symptome und was zu tun ist

Reaktion des Körpers

Um eine Überstimulation zu vermeiden, werden während der Stimulationsphase regelmäßig Ultraschalluntersuchungen und Bluttests durchgeführt. Dennoch kann es vorkommen, dass Ihr Körper stark auf die Hormonstimulation reagiert. Sind im Ultraschall viele kleine Follikel sichtbar und ist der Östrogenspiegel im Blut sehr hoch, kann die Ärztin/der Arzt entscheiden, die Behandlung vorzeitig abzubrechen. Nach einer Erholungsphase von 2 bis 3 Monaten kann ein neuer Versuch gestartet werden.

Manchmal wird eine Überstimulation erst nach der Auslösespritze (hCG) deutlich. In diesem Fall werden die Eizellen zwar entnommen, es erfolgt jedoch keine Embryotransferierung. Die Embryonen werden eingefroren und in einem späteren Zyklus eingesetzt. Dies reduziert die Risiken, da eine Schwangerschaft die Beschwerden verschlimmern kann.

Daher ist es in dieser Phase wichtig, keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben. Verwenden Sie ein Kondom, um Schwangerschaft und mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Symptome und Kontaktaufnahme

Achten Sie auf Beschwerden wie schnelle Gewichtszunahme (> 1,5 kg pro Tag), aufgeblähter Bauch, Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot – und wenden Sie sich im Zweifel sofort an uns.

Die Symptome einer Überstimulation können von leicht bis schwer reichen. In den meisten Fällen treten leichte bis mäßige Beschwerden auf, wie zum Beispiel:

  • Völlegefühl oder aufgeblähter Bauch
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Durchfall Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen
  • Atemnot (in schweren Fällen)

In einigen Fällen können die Symptome schwerwiegender sein und eine medizinische Behandlung erforderlich machen, zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren.

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