Heterosexuelle Paare
Schwanger zu werden ist nicht für alle selbstverständlich. Etwa jedes sechste Paar ist von einer eingeschränkten Fruchtbarkeit betroffen. Das bedeutet, dass trotz eines Jahres mit regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eintritt.
Die Chance auf eine spontane Schwangerschaft hängt stark von der persönlichen Situation ab. In der Regel wird etwa die Hälfte der jungen, fruchtbaren Paare innerhalb von sechs Monaten schwanger; nach einem Jahr liegt dieser Anteil bei rund 85 %. Die Chancen pro Zyklus nach Altersgruppen finden Sie in der untenstehenden Grafik.
Die größte Wahrscheinlichkeit besteht, wenn der Geschlechtsverkehr in den Tagen vor dem Eisprung stattfindet. Bei einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen fällt dieser Zeitraum meist auf den 12. bis 14. Tag nach Beginn der Menstruation. Bei längeren Zyklen verschiebt sich das entsprechend – etwa auf den 16. bis 18. Tag bei einem 32-Tage-Zyklus.
Neben der Bestimmung der fruchtbaren Tage durch Ovulationsdetektion gibt es weitere Möglichkeiten, die eigenen Chancen zu verbessern, etwa durch eine gesunde Lebensweise und gezielte Anpassungen.
Bleibt die Schwangerschaft aus?
Bleibt eine Schwangerschaft aus, ist die Abklärung der Ursachen und der Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung der erste wichtige Schritt. Bei heterosexuellen Paaren kann eine eingeschränkte Fruchtbarkeit sowohl beim Mann als auch bei der Frau, oder bei beiden, vorliegen. Deshalb betrachten wir beide Partner als Patient*innen.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die Ursache zu finden und, falls erforderlich, eine passende Behandlung einzuleiten. Manchmal lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen. Auch dann begleiten und unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg zum Wunschkind.
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Bei dieser Behandlung wird der Eisprung mithilfe von Hormonen ausgelöst, um die Chancen auf eine natürliche Befruchtung zu erhöhen.
Bei dieser Behandlung werden aufbereitete Spermien mit einem dünnen Katheter über die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingebracht.
Diese Form der IUI mit Spendersamen bietet eine Möglichkeit für Wunscheltern, die ihren Kinderwunsch mithilfe eines Spenders erfüllen möchten oder müssen.
Bei dieser Behandlung werden Eizellen im Labor mit aufbereiteten Spermien zusammengebracht, um eine Befruchtung außerhalb des Körpers stattfinden zu lassen.
ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, auch Mikroinjektion genannt): Bei dieser Methode wird eine ausgewählte Samenzelle im Labor direkt in eine Eizelle injiziert, um die Befruchtung zu ermöglichen.
Hierbei wird eine Eizelle der einen Partnerin mittels einer IVF-Behandlung befruchtet und anschließend als Embryo in die Gebärmutter der anderen Partnerin eingesetzt.
Wir prüfen, welche möglichen Ursachen dafür verantwortlich sein könnten, dass eine Schwangerschaft bisher nicht eingetreten ist.
Wir untersuchen die Qualität des Spermas, indem wir die Menge, die Beweglichkeit und die Form der Spermien (Samen) untersuchen.
Wir analysieren Ihren Zyklus, um festzustellen, wann der Eisprung (Ovulation) stattfindet, und versuchen vorherzusagen, an welchen Tagen die Fruchtbarkeit am höchsten ist.
Beim Einfrieren von Eizellen werden Eizellen aus den Eierstöcken entnommen, eingefroren und für eine spätere Verwendung aufbewahrt.
Dieses Verfahren wird auch Eizellvitrifikation genannt.
Beim Einfrieren von Sperma (Samenzellen) werden diese kryokonserviert und für eine spätere Verwendung gelagert. Dieses Verfahren wird auch Spermakryokonservierung genannt.
Die Wahl der richtigen Behandlung ist nicht einfach. Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg.
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