Beim Zyklusmonitoring (Ovulationsdetektion und -prädiktion) wird untersucht, ob ein Eisprung bevorsteht und ob er tatsächlich stattgefunden hat. Diese Untersuchungen können sowohl Teil einer gezielten Behandlung als auch Bestandteil einer orientierenden Fertilitätsuntersuchung (OFO) sein.
Unter Ovulationsdetektion versteht man, dass im Nachhinein festgestellt werden kann, ob ein Eisprung (Ovulation) stattgefunden hat.Diese Methode ist hilfreich, wenn Sie wissen möchten, ob in Ihrem Zyklus tatsächlich ein Eisprung erfolgt ist.
Warum Ovulationsdetektion?
Ovulationsdetektion ist besonders nützlich, wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Körper regelmäßig Eisprünge hat. Sie gibt Aufschluss über Ihren Zyklus, vor allem wenn dieser unregelmäßig ist oder Sie sich bereits in Behandlung in einer Kinderwunschklinik befinden. Da die Detektion erst nachträglich zeigt, ob ein Eisprung stattgefunden hat, eignet sie sich jedoch nicht für die zeitliche Planung von Geschlechtsverkehr oder Insemination.
Ovulationsprädiktion bedeutet, dass versucht wird vorherzusagen, wann Ihr Eisprung bevorsteht. Diese Methode hilft dabei, das fruchtbare Zeitfenster in Ihrem Zyklus zu erkennen; wichtig, wenn Sie aktiv versuchen schwanger zu werden oder sich in einer Fertilitätsbehandlung befinden.
Warum Ovulationsprädiktion?
Ovulationsprädiktion unterstützt Sie dabei, den Geschlechtsverkehr oder eine Behandlung (z. B. IUI) optimal zu timen. Sie ist ein wertvolles Hilfsmittel, um Ihre fruchtbaren Tage bestmöglich zu nutzen.
Jede Frau und jeder Zyklus sind einzigartig. Es gibt verschiedene Methoden, die helfen können einzuschätzen oder festzustellen, ob ein Eisprung stattfindet. So lässt sich der Geschlechtsverkehr oder eine Behandlung in der Klinik bestmöglich planen. Die aufgeführten Methoden sind teils für die Anwendung zu Hause, teils für die Nutzung in der Klinik geeignet. Wenn Sie bereits versucht haben, auf natürlichem Weg schwanger zu werden, werden Ihnen einige dieser Methoden bekannt vorkommen.
In unserer Klinik setzen wir unter anderem folgende Verfahren ein: Ultraschall-Monitoring, LH-Tests, Trigger-Medikamente und in manchen Fällen auch die Bestimmung des Progesteronspiegels.